(pa) Die Anreise haben unsere fünf Renn-und-Sportrad Helden schon mal gemeistert. Kleine Diskussionen gab es nur am Flughafen. Kein Wunder, die schnieken Ladies von Norwegian Air dachten bestimmt, dass Dirk eine Schrankwand mit ins Flugzeug nehmen wollte. Schon beim letzten Trainingslager hatten wir große Probleme mit Dirks Radkoffer durch die Flughafentür zu kommen.
Aus dem Flugzeug dann der herrliche und atemberaubende Blick auf die Landschaft Norwegens. In Bergen schließlich ein herzlicher Empfang mit Sonne von Henrike (eine Freundin von Kiki). Zum Dank wurde kurzum ihre Wohnung in eine Werkstatt umfunktioniert und die Räder zusammen geschraubt. Die Gastgeberin tat das einzig richtige und flüchtete kurzerhand aus ihrem Heim.
Am Freitag ging es mit der Bahn von Bergen nach Voss. Von dort wurde die Combo mit ihrem Gepäck, das normale Menschen nicht mit sich schleppen wenn Sie nach Afrika auswandern, von Geir Ellingsen, dem Organisator der Vikinig Tour, abgeholt. Mit dem Kleinbus ging es dann direkt in den wunderschön verschlafenen Ort Vik. Dirk war dermaßen beeindruckt von der imposanten Fjordlandschaft, dass er sich kaum vorstellen konnte in den nächsten Tagen bei Puls Anschlag taktische Manöver zu fahren um den richtigen Teamkollegen an den Sprintwertungen nach vorne zu bringen.
Bei strahlendem Sonnschein wurden die Räder sofort startklar gemacht und zu einer Probefahrt auf die Fjells aufgebrochen.
Am Abend dann Apfelsaft und Bratwurst mit den Fahrern der RG Uni Konkurrenz. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie über alle Themen rund um den Radsport philosophiert wurde. Anschließend ging es mit den anderen 100 Teilnehmern ins Isomattenlager. Geträumt wurde bestimmt vom Prologsieg der Viking Tour 2007.
Heimatreporter, Patrick
Samstag, Juli 21, 2007
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